Bio Hotel Pennhof


Am Pennhof im Südtiroler Eisacktal geht Hotelier und „Sternekoch“ Elmar Braun seinen eigenen, nachhaltigen Weg. Zu seiner und zur Freude der Gäste entstand mit dem jüngsten Umbau des Hotels ein architektonisches Kleinod — und ein Platz für die Seele mit atemberaubendem Ausblick. Elmar Braun spricht vom „Weg zu mir“ und meint damit eigentlich, den Weg, den der Gast am Pennhof geht um zu sich selbst, zu innerer Ruhe und Erdung zu finden.

Unser Team begleitete das Projekt von der Idee, über den Umbau, bis hin zur Eröffnung:

Die gemeinsame Definition der Vision war der Grundstein eines Umfangreichen kreativen Prozesses, der weit über die Gestaltung der neuen Zimmer und Chalets hinaus ging. Unsere Mission bestand darin, ein ganzheitliches Urlaubskonzept zu entwickeln, welches die USPs der Lage und Gastwirtes, die Trends des Reisen, die Bedürfnisse der Hotelgäste berücksichtigt. Mit Pennhof haben wir eine Marke geschaffen, deren Werte über Architektur, Einrichtung, Material- und Formsprache vermittelt wird.

Einst mieden die Menschen die sumpfgen Täler des Südtiroler Eisacktales. Sie suchten sich ihre Wege entlang der Berghänge zwischen Brixen und Bozen, ließen sich dort oben auf fruchtbarem Boden nieder und formten die Landschaft. So gesehen ist Elmar Braun ein echter Eisacktaler. Sein Weg führte ihn zuerst in die internationale Sterneküche, bevor er in die Heimat zurückkehrte, um seine Vision von nachhaltiger, ehrlicher und authentischer Gastlichkeit am Pennhof zu realisieren.

Das Haus ist als Erbhof bereits seit 1683 im Besitz seiner Familie. 2015 trat nun Elmar Braun sein Erbe an, machte aus der Bio-Pension ein Bio-Hotel mit 12 Zimmern und 5 Chalets. Sie umfangen den den Gast mit Reduziertheit und der Kraft regionaler Baustofe wie Zirben- und Kastanienholz, Lehm und Stein aus dem Barbianer Wasserfall. „Seit ich am Pennhof sein darf und genau das machen kann, was für mich und mein Umfeld das Beste und Ehrlichste ist, erlebe ich die größte Freude“, so der Hotelier und Koch.

Wer am Pennhof ankommt, wird vielleicht zuerst ins Haus gehen, um an der Rezeption einzuchecken. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Gast —wie magisch angezogen — den Weg in den Garten zur Pergola, dem Herzstück des neuen Pennhof nimmt, meint Elmar Braun. Von hier blickt man auf saftige Obstwiesen und herrliche Weingärten, auf die Hänge und Gipfel des Schlerngebietes sowie das Unesco Weltkulturerbe Dolomiten. Die Wege des Gastes in den Speiseraum und Wintergarten, in die neuen Chalets, die Wellnessabteilung, den Holz-Naturpool, auf die Terrasse, zum Spaziergang „Weg der Kastanie“ und die vielen kleinen Wege am Hof haben hier ihren Anfang.

Konsequent, klar und nachhaltig

Wer am Pennhof ankommt, wird vielleicht zuerst ins Haus gehen, um an der Rezeption einzuchecken. Wahrscheinlicher aber ist, dass der Gast —wie magisch angezogen — den Weg in den Garten zur Pergola, dem Herzstück des neuen Pennhof nimmt, meint Elmar Braun. Von hier blickt man auf saftige Obstwiesen und herrliche Weingärten, auf die Hänge und Gipfel des Schlerngebietes sowie das Unesco Weltkulturerbe Dolomiten. Die Wege des Gastes in den Speiseraum und Wintergarten, in die neuen Chalets, die Wellnessabteilung, den Holz-Naturpool, auf die Terrasse, zum Spaziergang „Weg der Kastanie“ und die vielen kleinen Wege am Hof haben hier ihren Anfang.

Die Kastanie ist neben der Zirbe im neuen Pennhof eine der dominierenden Holzarten und ihr Blatt Bestandteil des Hotel-Logos. Für ihn war die Verwendung heimischer Materialien ein unumstößliches Kriterium im Rahmen der vielschichtigen Umbauarbeiten. Selbst der Naturpool ist komplett aus Holz. Diese Kompromisslosigkeit setzt sich auch in den Zimmern mit metallfreien Betten, Netzfreischaltung und Elektrosmogreduktion bis ins kleinste Detail fort.

Mit allen Sinnen

Im Pennhof genießt man als Gast sein Zimmer mit allen Sinnen. Das Auge freut sich über viel Licht, klare Formen, modernes alpenländisches Design und den sensationellen Ausblick. Zu entdecken gibt es auch witzige Details, wie das „Guckfenster“ in der Türe, die Nachttischlampe, die sich um einen Holzstiel windet oder eine Tasche aus Filz, fertig gepackt mit Bademantel und Handtuch für den Ausfug in die Wellness-Abteilung.

Die Nase riecht die reine Natur, die würzige Zirbe, und sonst nichts. Das Ohr muss sich vielleicht an die Ruhe gewöhnen. Wenn die Finger über die Lehmwand, das Holz, die weichen Naturstofe und den Stein im Badezimmer streichen, wollen sie bleiben, sich ausruhen wo sie gerade sind. Gäste, die ein Chalet gebucht haben, kommen in den Genuss eines holzbefeuerten Badezubers im Freien. Der Weg des Holzes für das Feuer und die Heizung des ganzen Hauses ist ein kurzer und nachvollziehbar. Es kommt aus dem familieneigenen Wald. Wasser wird über eine Solaranlage geheizt und die Photovoltaikanlage erzeugt eigenen Ökostrom.


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